Gratis Girokonto eröffnen und Gebühren sparen.

Online-Girokonten im Vergleich

Unabhängige Marktübersicht seit 2006. Hier vergleichen Sie auch Konten, die andere Vergleichsseiten nicht anzeigen. Jetzt starten:

Aktualisiert am
Details Grund­preis Geld­eingang Girozins
Tageszins
Kredit­karte Banking Dispo Über­ziehung kostenfrei Bargeld Bonus
1 bis 3 von 35 Girokonten
ING-DiBa
ING-DiBa Girokonto
0 € 0 € 0,00%
1,00%
VISA
0 €
6,99% 6,99% mit VISA-Karte in allen €uroländern +75 €
Norisbank
Norisbank Girokonto
0 € 0 € 0,00%
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MasterCard
0 €
10,85% 13,25% an 9.000 Automaten + weltweit mit gratis MASTERCARD 0 €
1822direkt
1822direkt Girokonto
0 € 1 € 0,00%
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30 € 7,43% 7,43% 25.000 Sparkassen Automaten + €uroweit mit Kreditkarte +120 €

Sie nutzen hauptsächlich Online-Banking, zahlen aber Gebühren für Ihr Girokonto bei Ihrer Bank oder Sparkasse? Wechseln Sie zu einer Bank mit kostenfreien Onlinekonten und reduzieren Sie so Ihre monatlichen Ausgaben auf Null. Einige Banken vergeben Startguthaben, Boni oder kostenlose Kreditkarten bei einer Kontoeröffnung. Meine alte Bank kassierte von mir jeden Monat 7,00 Euro Kontogebühren. Jetzt zahle ich nichts mehr und kann trotzdem überall Geld abheben. Nutzen Sie meinen Girokonto-Vergleich, wechseln Sie Ihr Bankkonto und sparen Sie sich auch diese unnötigen Gebühren.

Kontorechner
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Was genau ist ein Girokonto?

Ein Girokonto ist ein Bankkonto mit Zahlungs- und Kreditfunktion. Es ist für das bargeldlose Empfangen und Senden von Geldbeträgen vorgesehen. Banken und Finanzinstitute richten auf Wunsch ein solches Bankkonto ein. Zugriff auf Girokonten erhalten Kunden wahlweise am Bankschalter, Bankterminal, per Telefon, Briefpost, Banking-Software, Banking-Apps oder Online-Banking über den Internet-Browser.

Welche Vor- und Nachteile bieten Girokonten?

Der größte Vorteil ist der bargeldlose Zahlungsverkehr. Für Einkommen aus selbständiger oder nichtselbstständiger Arbeit, Lohn, Gehalt, BAföG, Taschengeld, Sold, Arbeitslosengeld, Sozialleistungen oder Zahlungen an den Vermieter, das Begleichen von Telefonrechnungen, Kabelanschlussgebühren oder sonstige regelmäßigen Zahlungen ist ein Girokonto Voraussetzung. Bargeld erhalten Sie an fast allen Bankautomaten. Gebühren können dabei anfallen. Kostenfreie Barverfügungen sind innerhalb der Bankenverbünde (Cash Group, CashPool, Bankcard-Service-Netz oder Sparkassen) möglich. Zahlungen in Geschäften oder bei anderen Dienstleistern erfolgen per EC-/Girocard oder Kreditkarte.

Die Nachteile eines Girokontos: Das Geld liegt bei der Bank und nicht bei Ihnen Zuhause. Wo das Geld jetzt sicherer wäre, ist Ansichtssache. Das Guthaben ist eine Zahl auf dem Konto und nicht physisch greifbar. Behörden sind in der Lage, alle Buchungen und Zahlungsaktivitäten nachzuvollziehen. Banken berechnen Gebühren für extra Girokonto-Leistungen wie das Einlösen von Schecks, telegrafische Überweisungen, Rückgabe von Lastschriften, Ersatzkarten oder den Bargeldbezug an institutsfremden Geldautomaten.

Rechtliche Grundlage und Funktion

Das Girokonto wird auch als Kontokorrent-Konto bezeichnet, dessen Rahmenbedingungen in § 355 HGB (Handelsgesetzbuch) normiert sind. Welche Leistungen der Banken im Zusammenhang mit einem Girokonto erbracht werden sollen, ist seit 2009 in großen Teilen in den Bestimmungen zum Zahlungsdienstevertrag (§ 675f. Bürgerliches Gesetzbuch BGB) geregelt. Im Wesentlichen unterliegen die wechselseitigen Ansprüche und Leistungen den Abmachungen der Vertragsparteien. Also Bank und Bankkunde. Es gibt keine starren Regeln. Individuelle Absprachen und Bedingungen sind erlaubt. Verhandeln Sie also mit Ihrer Bank!

Girokonten für jedermann?

Banken und Sparkassen waren schon immer angehalten jedem Bürger zumindest ein Guthabenkonto (kann nicht ins Minus gehen) bereitzustellen. Es bestand bisher aber keine rechtliche Verpflichtung dazu. Einige Kreditinstitute schauten genau hin, wer ein Konto beantragt. Stimmte die Bonität nicht oder ein regelmäßiger Geldeingang fehlte, wurde der Kontoantrag für ein kostenloses Girokonto auch einfach abgelehnt. Besonders Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger, hatten es häufig schwer.

Grund hierfür ist die im Bankrecht herrschende Privatautonomie, nach der Banken ihre Geschäftspartner nach Belieben aussuchen dürfen. In vielen deutschen Bundesländern sind Sparkassen durch Sparkassengesetze und -verordnungen aber schon immer zur Eröffnung eines Girokontos auf Guthabenbasis verpflichtet. Das gilt für alle ostdeutschen Bundesländer (mit Ausnahme von Berlin), Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen. In anderen Bundesländern gab es keine Verpflichtung zur Eröffnung eines Girokontos.

Am 19. Juni 2016 ist das Zahlungskontengesetz in Kraft getreten. Menschen mit schlechter Bonität haben nun ein gesetzliches Recht auf ein Girokonto. Banken sind verpflichtet jedem Bürger, der noch kein Bankkonto besitzt, mindestens ein sogenanntes Basiskonto zur Verfügung zu stellen. Besonders Hartz-IV-Empfänger, Obdachlose, Asylbewerber und Flüchtlinge und alle Menschen mit Bonitätsproblemen sind nun nicht mehr auf überteuerte "Konten ohne Schufaprüfung" angewiesen. Alles wichtige zum neuen Basiskonto lesen Sie in meinem Guthabenkonto Vergleich.

Wenn Ihnen Online-Banking ausreicht und Sie auch mit einer Prepaid Kreditkarte (auf Guthabenbasis) zurecht kommen, ist das Konto der Fidor Bank oder das Number26 Girokonto eine Option, die es auch schon vor der Einführung dieses neuen Gesetzes gab. Beide Bankkonten sind vollwertige Verrechnungskonten und werden ohne Bonitätsprüfung eröffnet. In meinem Girokonto Vergleich finden Sie diese beiden Bankkonten weil das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und der Bankkunde sich nicht verschulden kann.

Was ist ein Konto ohne Schufa Abfrage?

Ein Girokonto ohne Schufa Auskunft ist ein Konto, bei dem Schufa-Daten nicht abgefragt werden oder für die Kontoeröffnung nicht relevant sind. Es gibt nach meiner Recherche keine deutsche Filialbank, die auf eine Überprüfung der Schufa verzichtet. Einige Anbieter werben mit schufafreien Konten, die meist sehr teuer sind. Versuchen Sie es mit einem Girokonto auf Guthabenbasis oder der Beantragung eines Basiskontos bevor Sie sich darauf einlassen. Schreiben Sie mir bei Fragen dazu.

Mein Tipp: Versuchen Sie erst ein Basiskonto als Guthabenkonto bei einem Geldinstitut zu eröffnen. Für unter 10,00 Euro pro Monat haben Sparkassen oder Volksbanken, Norisbank, number26, ING-DiBa, Comdirect, Postbank, Commerzbank, Consors, Santander oder die Fidor Bank entsprechende Angebote.

EC-/Girocards und klassische Kreditkarten mit Kreditrahmen werden bei Girokonten auf Guthabenbasis nicht vergeben. Kunden erhalten in der Regel nur eine Bankkarte zum Geldabheben. Kontoüberziehungen sind ausgeschlossen. Bankkonten dieser Art finden Sie unter der Bezeichnung Guthabenkonto, Basiskonto oder Mindestkonto. Einige meiner Besucher mit Bonitätsproblemen haben gute Erfahrungen mit dem Norisbank Girokonto gemacht. Hier ist die Ablehnungsquote gering und im Grundpreis ist eine Bankkarte und alle Kontobewegungen enthalten.

Wie kann ich ein Girokonto eröffnen?

Die Schritte zur Kontoeröffnung sind bei allen Banken identisch. Zunächst müssen Sie ein neues Konto finden, das Ihren Bedürfnissen entspricht. Dafür nutzen Sie am besten meinen Girokonto Vergleich. Auf der Webseite der Bank werden einige persönliche Daten wie Name, Geburtsdatum, Anschrift, Arbeitsverhältnis usw. abgefragt. Sie können den Kontoantrag nach Abschluss herunterladen und ausdrucken oder ihn sich per Post nach Hause schicken lassen.

Im zweiten Schritt unterzeichnen Sie die Kontoeröffnungs-Unterlagen und prüfen Ihre persönlichen Angaben. Im letzten Schritt ist die Bestätigung ihrer Identität notwendig. Entweder in einer Postfiliale oder bei einigen Kreditinstituten auch per e-Perso oder Video-Ident Verfahren. Post: Mit dem Antrag gehen Sie zur nächsten Postfiliale und lassen sich legitimieren. Ihr Personalausweis wird abgeglichen und eine Unterschrift verlangt. Der Postbeamte verschickt alle Unterlagen kostenlos zur Bank bei der Sie Ihr neues Konto eröffnen möchten.

Von Zuhause aus: Ein Girokonto ohne PostIdent, also per VideoIdent-Verfahren wird derzeit von der ING-DiBa (für Tagesgeld) DKB-Bank, Wüstenrotbank, Hypovereinsbank, Number26, Hypovereinsbank und Comdirect angeboten. Für dieses Identifikationsverfahren ist eine Kamera im Smartphone, Tablet, Notebook oder PC und ein Internetzugang nötig. Für die Bestätigung Ihrer Identität halten Sie nach Aufforderung ihren Personalausweis oder Reisepass in die Kamera. Das Ausweisdokument wird von einer Software erfasst und gescannt. Die Beantragung ist damit abgeschlossen. Jetzt muss die Bank Ihrem Kontoantrag nur noch zustimmen.

Die Zugangsdaten für Ihr neues Girokonto oder Tagesgeldkonto erhalten Sie meist innerhalb von 3-5 Tagen per Briefpost. TANs und mögliche Kontokarten werden separat verschickt.

Kontowechsel einfach, schnell und sicher?

Hört sich gut an, ist aber meist doch eher aufwendig und dauert. Ein Girokonto-Wechsel ist definitiv mit Aufwand verbunden. Daueraufträge und Lastschriften müssen umgestellt und Zahlungsempfänger informiert werden. Wer das nicht selbst erledigen will, konnte bisher bei einigen Banken einen Kontowechselservice in Anspruch nehmen, bei dem über unterschiedliche Verfahren die Kontobewegungen bei der alten Bank abgefragt und übernommen wurden. Allerdings unverbindlich, ohne Garantie sozusagen.

Seit 18. September sind Banken nun durch das Zahlungskontengesetz verpflichtet, den Kunden beim Kontowechsel zu unterstützen. Hierfür erstellt die "alte Bank" eine Liste aller Transaktionen der vergangenen 13 Monate und übermittelt diese an die "neue Bank". Ihre neue Girokonto-Bank muss dabei nicht nur alle Zahlungsaufträge übernehmen, sondern auch die Zahlungsempfänger über das neue Bankkonto informieren. Besonders wertvoll: Geht etwas schief oder werden Fristen nicht eingehalten, haftet das Kreditinstitut für verspätete Zahlungen oder falsch übermittelte Daten.

Wie Sicher ist mein Geld auf dem Girokonto?

Auf girokonto-vergleich.net finden Sie ausschließlich Girokonten von deutschen Banken. Denn hier gilt nicht nur die gesetzliche Sicherungssumme von 100.000 Euro je Kunde, sondern darüber hinaus weitere freiwillige Sicherungsgrenzen. Bis zu 100.000 Euro sind Guthaben auf dem Girokonto nach europäischem Recht zu 100 % geschützt. Das bedeutet im Fall einer Bankenpleite erhalten Sie Kontoguthaben bis zu dieser Summe aus dem Einlagensicherungsfonds erstattet.

Zusätzlich sind private Banken im Sicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) organisiert. Die Bankeinlagen der Kunden sind hierüber zusätzlich in Millionenhöhe geschützt. Genossenschaftsbanken und Sparkassen unterhalten Ihre eigenen Sicherungssysteme, die Kundengelder in nahezu unbegrenzter Höhe absichern. Wer mehr als 100.000 Euro besitzt, kann das Risiko minimieren, indem er das Ersparte auf mehrere Konten bei verschiedenen Banken verteilt.

Datensicherheit beim Online-Banking

Überweisungen erfolgen immer häufiger vom einem Computer, Tablet oder Mobiltelefon aus. Achten Sie hier auf ein sicheres Transaktionsverfahren. Normale TAN- oder iTAN-Listen nutzen Sie bitte nicht mehr. Sicherere Transaktionen sind über das mTAN (mobile-TAN) oder einfache eTAN-Verfahren möglich. Noch mehr Sicherheit bieten eTAN Plus, smartTAN, ChipTAN oder das photoTAN bzw. QR-TAN-Verfahren. Wer noch eine iTAN-Liste verwendet fragt bei seiner Bank besser nach Alternativen. Auch HBCI per Chipkarte oder Banking per optischem TAN-Generator erhöhen die Girokonto-Sicherheit enorm.

Die Sicherheit von Banking Apps ist im Schnitt sehr gut und bisweilen sogar besser als das klassische Online-Banking über den Internet-Browser. Apps bieten meist zusätzliche Funktionen wie Erinnerungen oder Benachrichtigungen bei Kontoumsätzen. Wenn Ihre Bank eine App zur Verfügung stellt, probieren Sie sie einmal aus.

Wie erkenne ich Lockvogel-Angebote bei Girokonten?

Prüfen Sie zuerst diejenigen Features, die Sie häufig nutzen. Das sind zum einen der Bargeldbezug und zum anderen normale Buchungen und Überweisungen. In der Regel fallen bei privat geführten Konten dafür keine Gebühren an. Bestenfalls berechnet die Bank auch keinen monatlichen Grundpreis. Besonders dann nicht, wenn Sie regelmäßige Geldeingänge erbringen oder das neue Konto als Gehaltskonto nutzen. Die Girocard sollte generell kostenlos sein.

Prämien oder einen Bonus für die Kontoeröffnung blenden Sie bei der Auswahl des Bankkontos bitte genauso aus wie etwaige Girokonto Zinsen. Denken Sie daran, dass Sie sich womöglich sehr lange binden und was nützten 100,00 Euro Startguthaben, wenn der nächste Geldautomat nur umständlich zu erreichen ist. Sie ärgern sich später!

Wie finde ich das richtige Konto für mich?

Privat oder geschäftlich? Selbständige und Freiberufler nutzen Geschäftskonten, Kinder, Jugendliche und Schüler Jugendkonten oder für Studenten und Wehrdienstleistende Studentenkonten. Faktoren, wie die Höhe des monatlichen Guthabens oder der Umfang regelmäßiger Geldeingänge sind für die Kontoführungsgebühren ausschlaggebend. Auch die Nutzung einer Kreditkarte oder die Inanspruchnahme eines Dispositionskredites kann sich auf die laufenden Kosten auswirken.

Wer ein passendes Bankkonto finden möchte, muss sich vor der Kontoeröffnung ein paar Gedanken zur persönlichen Nutzung machen. Folgenden Fragen helfen Ihnen dabei:

Muss es ein kostenloses Bankkonto sein?

Kostenlos heißt, Sie zahlen keine Gebühren bei gewöhnlicher Kontonutzung. Viele Banken werben mit einer bedingungslos gebührenfreien Kontoführung. Doch oftmals verstecken Finanzinstitute die Kosten in Gebühren für EC-/Girocards oder fordern im Kleingedruckten nach einem monatlichen Mindestgeldeingang. Gelegentlich ist ein Gehaltseingang Voraussetzung. Es können zusätzliche Gebühren entstehen, wenn Bargeld bei einem fremden Bankenverbund abgehoben oder im Ausland Bargeld benötigt wird.

Es muss nicht immer ein bedingungslos kostenloses Girokonto sein. Nutzen Sie das neue Bankkonto zum Beispiel als Gehaltskonto, kommen auch Konten mit Mindestgeldeingang infrage. Prüfen Sie genau, ob Sie den geforderten monatlichen Betrag auch erbringen können.

Mein Tipp: Den Kontowechsel zu einer anderen Bank nicht überstürzen. Vor der Kontoeröffnung bei einer Filialbank oder Direktbank einen Girokonto Vergleich machen und vorab die oben genannten Fragen klären. Haben Sie ein passendes Konto gefunden, werfen Sie zur Sicherheit einen Blick in das Preis- und Leistungsverzeichnis. Die Suchfunktion auf der Banken-Webseite hilft Ihnen dabei. Denken Sie daran: Sie binden sich womöglich viele Jahre an die Bank. Sie sollten wissen, welche Kosten auf Sie zukommen können. Nutzen Sie meinen Kontoführungsgebühren Vergleich für einen ersten Überblick.

Viel Spass auf meiner Seite!

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