Ein Dispokredit kann mit der Bank verhandelt werden. Er ist immer günstiger als die geduldete Überziehung.

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Der Dispokredit ist ein von der Bank genehmigter Kredit, der es dem Kreditnehmer erlaubt, sein Girokonto bis zur vereinbarten Kreditlinie – die sich meist im Bereich von 2-3 Monatseinkommen bewegt - zu überziehen. Innerhalb dieses Rahmens kann der Kunde frei disponieren. Darüber hinaus gibt es den ungenehmigten Überziehungskredit, bei dem die vereinbarte Kreditlinie überzogen wird. Hier duldet die Bank bestenfalls die Überziehung, verpflichtet ist sie dazu aber nicht.
Kreditkarte als Alternative zum Dispokredit
Eine Verschuldung erfolgt auch oft mit der EC- /Maestro-Karte. Hierbei muss beachtet, dass das Girokonto sofort belastet wird. "Richtige" Kreditkarten sind in Deutschland auch nicht mehr so selten. Dabei wird dem Kunden ein oftmals sehr viel höherer Kreditrahmen eingeräumt.
Hier wird der meist monatlich gesammelte Betrag vom Girokonto des Kunden abgebucht. Eine echte Kreditfunktion erhalten diese Karten dann, wenn der Kunde das Girokonto im Überziehungskredit führt. Bei der Anschaffung einer Kreditkarte sollten auch die übrigen Kosten verglichen und beachtet werden.
- macht flexibel und ist unkompliziert zu handhaben
- jeder Zahlungseingang reduziert sofort den Kredit und damit die Kreditzinsen
- Zinsen müssen nur in Höhe des beanspruchten Kreditbetrages gezahlt werden
- insgesamt hohe Zinsen - ein Dispo ist teuer
- besonders wenn das Dispokredit-Limit überzogen wird
- das Kreditinstitut kann den Dispo jederzeit kündigen
Der Dispokredit eignet sich vor allem bei kurzfristigem Geldbedarf, der ein bis zwei Monatseinkommen nicht übersteigt. Nutzt man dagegen häufiger seinen Dispo, eignet sich eher ein Ratenkredit oder Kleinkredit. Alle Girokonten im Dispo Vergleich finden Sie auch auf girokonto-vergleich.net.
