Girokonto Lexikon

Auf dieser Seite habe ich Ihnen ein paar Erklärungen zu Begriffen rund um das Girokonto zusammengestellt. Vermissen Sie etwas? Dann schreiben Sie mir bitte.

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  1. IBAN
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  1. SEPA
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    Was ist die Abgeltungssteuer?

    Die Abgeltungssteuer wird seit 2009 auf alle privaten Einkünfte aus Kapitalvermögen erhoben. Hierzu zählen insbesondere auch die Zinserträge aus Geldeinlagen bei Banken und Sparkassen.

    Der einheitliche Steuersatz beträgt 25 % plus 5,5 % Soli-Zuschlag. Insgesamt sind 26,375 % abzuführen. Bemessungsgrundlage sind in diesem Zusammenhang die Bruttoerträge. In der Regel ist das Girokonto von dieser Steuer nicht betroffen, denn erstens werden die Geldbeträge auf einem Girokonto nur niedrig verzinst und zweitens steht jedem Anleger noch ein jährlicher Freibetrag zur Verfügung.

    • rund 25 % Steuern auf alle Zinserträge
    • bis zu 1602 Euro Freibeträge nutzen
    • Abgeltungssteuer wird von der Bank einbehalten

    Der Höchstbetrag der Freistellung (Sparer-Freibetrag + Werbungskosten-Pauschale) liegt bei Alleinstehenden um 801 Euro und bei Verheirateten bei 1602 Euro jährlich. Wer also nur ein Girokonto besitzt und dort nicht mehrere 100.000 Euro angesammelt hat, muss mit keinen Abzügen rechnen, wenn er einen Sparerfreibetrag angegeben hat. Anleger, die zusätzlich ein Festgeldkonto nutzen oder ein Tagesgeldkonto besparen, prüfen besser ob die Freistellungsaufträge entsprechend der zu erwartenden Zinserträge richtig aufgeteilt wurden.

    Freibeträge richtig verteilen

    Sie können den Freibetrag in belieber Höhe auf verschiedene Banken aufteilen. Als Single zum Beispiel 300 Euro für das Festgeldkonto bei der Deutschen Bank und 501 Euro für das Tagesgeldkonto der Commerzbank der Commerzbank.

    Sie müssen sich nicht um die Zahlung der Abgeltungssteuer kümmern. Diese Abgabe wird von der Bank selbstständig einbehalten und entsprechend abgeführt. Das Halbeinkünfteverfahren für natürliche Personen bei Einkünften aus Privatvermögen wurde abgeschafft.

    Was ist oder bedeutet die Bonität?

    Mit dem Begriff "Bonität" wird die Kreditwürdigkeit oder Kreditfähigkeit eingeschätzt. Dabei ist es egal ob es sich um ein Unternehmen oder Personen handelt. Mit der Bonität werden vor allem die Zahlungsfähigkeit und der Zahlungswillen eines Schuldners dargestellt.

    Beispiel: Wird ein Kredit vergeben, sind die Zinsen oftmals an die Bonität des Kunden gebunden. Bei guter Bonität, sind die Zinsen niedriger als bei schlechter Bonität. Bei der Vergabe eines Dispositionskredites gilt das Gleiche. Einen Dispo bekommt nur, wer diesen auch mit hoher Wahrscheinlichkeit sicher zurückzahlen kann. Werden bei der Überprüfung Ihrer Bonität im Zuge der Kontoeröffnung zu viele negative Signale festgestellt, kann die Kontoeröffnung abgelehnt werden. Einen Dispokredit gibt es ohnehin nur mit regelmäßigen Geldeingängen.

    Wer wegen schlechter Bonität oder vielen Schufa Einträgen abgewiesen wird, kann versuchen ein schufafreies Konto zu beantragen. Die meisten Sparkassen und Genossenschaftsbanken eröffnen auf Nachfrage ein Guthabenkonto mit einer monatlichen Grundgebühr.

    Guthabenkonto bei schlechter Bonität

    Das Guthabenkonto / Jedermann-Konto, ist ein Bankkonto, welches nur auf Guthabenbasis geführt wird und nicht überzogen werden kann. Da das Konto nicht ins Minus rutschen kann, wird zur Kontoeröffnung häufig keine Bonität vorausgesetzt. Ob eine Bank vor der Eröffnung eines Guthabenkontos eine Schufa-Abfrage durchführt, entscheidet das Geldinstitut selbst.

    Ein Guthabenkonto eignet sich für alle, die trotz negativer Schufa oder ungünstigen finanziellen Voraussetzungen am Zahlungsverkehr teilnehmen wollen. So können Sie wie bei einem normalen Girokonto Überweisungen vornehmen, Geld ein- und auszahlen sowie Gutschriften, wie zum Beispiel das Arbeitslosengeld, empfangen. Auch die Eröffnung eines Guthabenkontos kann abgelehnt werden.

    Im Unterschied zum klassischen Girokonto erhalten Sie bei einem Guthabenkonto in der Regel nur eine Bankkarte und / oder eine Kreditkarte auf Guthabenbasis.

    BankCard-ServiceNetz

    BankCard-ServiceNetz

    Das BankCard-ServiceNetz ist das Geldautomatennetz der genossenschaftlichen Banken. Insgesamt umfasst es rund 19.200 Geldautomaten in Deutschland. Das ist Platz 2, direkt hinter den Sparkassen mit fast 25.700 Geldausgabeautomaten.

    Über 99 % aller Volksbanken und Raiffeisenbanken sind Teil des BankCard-ServiceNetzes. Sie als Kunde müssen nur auf das BankCard-ServiceNetz Logo auf den Geldautomaten achten. Die BBBank, die Bank für Sozialwirtschaft und die Sparda-Banken sind darüber hinaus auch Mitglied im CashPool. Aktuell nimmt einzig und allein die Sylter Bank eG nicht am BankCard-ServiceNetz teil.

    Diese Banken gehören dazu

    1. Volksbanken
    2. Sparda-Banken
    3. Raiffeisenbanken
    4. BBBanken
    5. GLS Bank
    6. PSD Banken mit Einschränkung

    Das Geldautomatennetz der VR Banken funktioniert dabei wie folgt: Die teilnehmenden Banken berechnen sich gegenseitig für jede Verfügung von Kunden einer anderen teilnehmenden Bank eine Gebühr von meist 1,02 € (maximal 2,05 €). Die Bank, die dem Kunden die Kontokarte ausgestellt hat, trägt dann bis zu 1,02 € dieser Gebühr. Somit ist das Geld abheben für den Kunden bei den meisten BankCard-Teilnehmern kostenfrei möglich. Zudem ist dadurch gewährleistet, dass die teilnehmenden Banken auch einen wirtschaftlichen Nutzen aus dem Aufstellen eines Geldausgabeautomaten haben.

    Was ist die Cash Group?

    Die Cash Group ist ein Geldautomatenverbund der es den Kunden angeschlossener Banken ermöglicht, kostenfrei Bargeld abzuheben, ohne direkt eine Filiale der Hausbank aufsuchen zu müssen. Alle Infos zur CashGroup finden Sie auf der Webseite unter www.cashgroup.de

    Das Netz der Cash Group umfasst mehr als 9.000 Geldautomaten bundesweit. Angeschlossen sind beispielsweise die großen deutschen Filialbanken und deren Tochterunternehmen:

    Cash Group
    1. Deutsche Bank
    2. Postbank
    3. Commerzbank
    4. Fidor-Bank
    5. Comdirect Bank
    6. Norisbank
    7. Berliner Bank
    8. Bankenhaus NEELMEYER

    Was ist der CashPool?

    Auch der CashPool ist - wie auch die CashGroup - ein Geldautomaten-Verbund in dem die Mitgliedsbanken ihren Kunden einen vereinfachten und kostenfreien Bargeldbezug bei allen CashPool-Mitgliedern ermöglichen. Details zu diesem Bankenverbund finden Sie unter www.cashpool.de.

    Der Geldausgabeautomaten Verbund CashPool bietet insgesamt etwas über 2.900 Geldautomaten. Bargeld kann hier kostenlos rund um die Uhr bezogen werden. Angeschlossenen Banken sind:

    CashPool
    1. Südwestbank
    2. Wüstenrot
    3. Sparda-Banken
    4. Santander und Consumer Consumer Bank
    5. National-Bank AG
    6. Degussa Bank
    7. Targobank
    8. BBBank
    9. Netbank
    10. Bank für Sozialwirschaft
    11. weitere kleine private Banken

    Aufgrund der Geldautomatendichte und der angeschlossenen Banken, ist bei häufigem Bargeldbezug an Fremdbanken eine Bank die in der CashGroup organisiert ist vorzuziehen. Hier stehen für den Kunden mehr als 7500 Automaten zur Verfügung.

    Welche sonstigen Bankenverbünde gibt es?

    Neben den hier genannten Verbünden gibt es das Bankcard-ServiceNetz mit etwa 19.000 Automaten und das Sparkassen-Netz mit mehr als 25.000 Geldautomaten in Deutschland. Einige Direktbanken gehören keinem der genannten Verbünde an. Kunden dieser Institute erhalten häufig Bargeld kostenfrei an einem Kreditkarten-Automaten.

    Was ist eine Girocard?

    Girocard

    Die Girocard, früher EC-Karte, ist eine von Kreditinstituten ausgegebene Kontokarte (Debitkarte), mit der Sie bei fast allen Einzelhändlern in Deutschland und im gesamten Euroland kostenfrei bargeldlos bezahlen können. Die Kartenzahlung bestätigen Sie entweder mit einer PIN oder Ihrer Unterschrift. Die Girocard ist meiner Meinung nach in Deutschland die wichtigste Platikkarte für das bargeldlose Bezahlen.

    Mit ihr gibt es auch Bargeld am Geldautomaten. Hier können jedoch je weitere Kosten entstehen, wenn Sie nicht am Geldautomaten Ihrer Bank oder im angeschlossenen Verbundnetz abheben.

    Mein Tipp: Im Euroland zahlen Sie mit der Girocard überall kostenfrei. Es werden keine Gebühren wie etwa bei Kreditkarten berechnet. Bargeld außerhalb Deutschlands heben Sie entweder bei einer Partnerbank günstig ab oder Sie nutzen dafür besser die Kreditkarte. Fragen Sie bei Ihrer Bank nach den Gebühren. Eine Übersicht zu den Kosten einiger ausgewählter Banken finden Sie auch unter "Geldabheben im Ausland".

    Maestro und V Pay

    Für das Bezahlen mit Girocards gibt es zwei verschiedene Systeme oder besser Anbieter: Maestro von MasterCard und V-PAY von VISA. Im Grunde gibt es für Sie als Girokonto-Kunde keine Unterschiede. Beide Karten werden in Deutschland gleichberechtigt akzeptiert.

    Maestro ist ein Bezahldienst von MasterCard. Die Technologie ermöglicht das bargeldlose Bezahlen sowie das Geldabheben an Automaten, sowohl national als auch international. Weltweit gibt es circa 15 Millionen Maestro-Akzeptanzstellen. Sie müssen dabei nur auf das Maestro-Symbol achten. Da es sich bei Maestro wie schon erwähnt um einen Debitkarten-Dienst handelt, wird gleich nach der Bezahlung oder Abhebung der entsprechende Betrag vom Girokonto abgebucht. Egal wo auf der Welt Sie die Maestro-Girocard einsetzen.

    Maestro-Girocards sind mit einem EMV-Chip (EMV = Europay MasterCard VISA) und einer PIN ausgestattet. Im Gegensatz zu V PAY-Karten verfügen Sie zusätzlich über einen Magnetstreifen, der das Bezahlen in nichteuropäischen Ländern wie den USA oder Russland ermöglicht. Der Nachteil des Magnetstreifens ist allerdings, dass über ihn Daten ausgespäht werden können (Skimming).

    Girokonten mit Maestro Girocard

    Maestro
    1. 1822direkt Girokonto
    2. DKB Girokonto
    3. ING Girokonto
    4. Norisbank Girokonto

    V PAY ist ein von VISA im Jahr 2006 eingeführtes Bezahlsystem für Girocards. Alle V PAY-Karten sind ebenfalls Debitkarten; der Betrag wird direkt nach der Zahlung oder Abhebung vom Girokonto abgebucht. V PAY Girocards sind mit einem Chip anstelle eines Magnetstreifens ausgerüstet. Für jede Zahlung ist die Eingabe einer PIN erforderlich. Während der Bezahlung können die Daten nur über den EMV-Chip ausgelesen werden. Der Missbrauch durch ausgespähte Magnetstreifendaten (Skimming) ist hier nicht möglich.

    Die hohe Sicherheit hat allerdings auch einen Nachteil: durch den fehlenden Magnetstreifen kann die Karte nicht in den USA, Asien, Russland oder der Ukraine für das Bezahlen oder Geldabheben eingesetzt werden.

    V PAY

    Konten mit V PAY Girocard

    1. Consorsbank Girokonto
    2. Comdirect Girokonto
    3. Wüstenrotbank Girokonto
    4. Targobank Girokonto
    5. Postbank Girokonto

    Für welchen Girokarten-Typ Sie sich entscheiden, sollten Sie davon abhängig machen, wie Sie die Karte nutzen werden. Beim Einsatz in Deutschland gibt es keine Nachteile durch die Wahl eines bestimmten Systems. Und wenn Sie im Nicht-EU-Ausland sowieso die Kreditkarte nutzen, ist es völlig egal ob ihr neues Girokonto nun mit einer Maestro- oder V PAY Karte ausgestattet ist. Wichtiger ist bei der Girokonto Wahl, dass Sie bequem und kostenfrei in Ihrer Wohnumgebung Bargeld abheben können.

    Ersatzkarte bei Defekt oder Verlust

    Im Oktober 2015 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine EC-/Giro- Ersatzkarte nach Kartensperrung von der Bank nicht berechnet werden darf. Das Urteil erging gegen die Postbank und dürfte Signalwirkung haben. Um eine kostenfreie Ersatzkarte zu erhalten ist eine Sperrung also unbedingt nötig. Den Ersatz von defekten Karten können Banken weiterhin berechnen.

    Mein Tipp: Wenn Ihre EC-/Girocard nicht mehr funktioniert und Sie Ersatz benötigen, vermeiden Sie Gebühren einfach, indem Sie die Karte Sperren lassen und eine neue anfordern. Die alte Bankkarte entsorgen Sie über die gelbe Tonne.

    Was ist SEPA?

    SEPA ist die Abkürzung für „Single Euro Payments Area“, was übersetzt einheitlicher europäischer Zahlungsverkehrsraum bedeutet. Damit ist der Wegfall nationaler Grenzen im europäischen Zahlungsverkehr gemeint, so dass Bankkunden im Euroraum Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen ohne Einschränkungen durchführen können. Internationale Transaktionen werden dadurch einfacher, sicherer und günstiger. Im Zuge dieser Internationalisierung mussten die bisher bei Überweisungen verwendeten nationalen Kontonummern mit der IBAN und Bankleitzahlen mit dem BIC ersetzt werden. SEPA ist in den EU-Ländern, sowie Norwegen, Island, San Marino, Liechtenstein, Monaco und der Schweiz am 01.08.2014 in Kraft getreten. Nicht-Euroländer haben mit der Umsetzung noch bis zum 31.10.2016 Zeit.

    IBAN

    IBAN ist die Abkürzung für „International Bank Account Number“, also die internationale Bankkontonummer. Seit 01.02.2014 ersetzt sie die bisherige Kontonummer und Bankleitzahl. Sie wird für alle nationalen Überweisungen und internationalen Zahlungen innerhalb der Europäischen Union verwendet. Damit sollen grenzüberschreitende Überweisungen genauso sicher und schnell wie inländische Überweisungen abgewickelt werden können. Die Länge der IBAN variiert von Land zu Land. Maximal ist sie 34 Zeichen lang. Die deutsche IBAN besitzt immer 22 Stellen. Sie setzt sich wie folgt zusammen:

    1. 2-stelliges Länderkürzel DE für Deutschland
    2. 2-stellige Prüfziffer (z.B. 73 bei der Comdirect Bank)
    3. 8-stellige Bankleitzahl (z.B. 20041133 bei der Comdirect Bank)
    4. 10-stellige Kontonummer (z.B. 0123456789)

    Eine IBAN könnte dann zum Beispiel lauten: DE73200411330123456789. Als Kontoinhaber müssen Sie sich neben Ihrer Kontonummer und Bankleitzahl auch das voranzustellende Länderkennzeichen und die zweistellige Prüfziffer merken. Die Übergangsfrist läuft noch bis Februar 2016. Bis dahin können Sie noch Ihre nationale Kontonummer und Bankleitzahl benutzen. Danach muss aber für jede Überweisung die IBAN verwendet werden.

    BIC

    BIC steht für „Business Identifier Code“ und bezeichnet die internationale Bankleitzahl. Er wird auch als SWIFT-Code bezeichnet. Darüber können alle Kreditinstitute eindeutig identifiziert werden. Er muss bis zum 1. Februar 2016 zusätzlich zur IBAN für alle grenzüberschreitenden Zahlungsaufträge angegeben werden. Der BIC setzt sich aus 8 oder 11 alphanumerischen Zeichen zusammen:

    1. 4-stelliger Bankcode: z.B. INGD für ING DiBa
    2. 2-stelliger Ländercode: z.B. DE für Deutschland
    3. 2-stellige Ortscodierung: z.B. FF für Frankfurt am Main
    4. 3-stellige Filialkennzeichnung (optional): z.B. 822 bei der 1822direkt

    So lautet zum Beispiel der BIC der 1822direkt HELADEF1822. Der BIC der ING-DiBa ist INGDDEFFXXX.

    Welche TAN-Verfahren gibt es?

    TAN steht für Transaktionsnummer und wird im Online-Banking zur Bestätigung von Zahlungsaufträgen eingesetzt. Es gibt verschiedene TAN-Verfahren mit unterschiedlichem Sicherheitsgrad. In der folgenden Auflistung beginne ich mit dem "einfachsten" Verfahren:

    TAN

    Beim klassischen TAN-Verfahren erhalten Sie einen Zettel, auf dem eine Reihe von TANs aufgelistet sind. Zur Bestätigung von Buchungsaufträgen müssen Sie nun irgendeine TAN eingeben. Da dieses Verfahren sehr unsicher ist, wird es heute nicht mehr so häufig eingesetzt. Es gibt allerdings immer noch Banken, die das TAN-Verfahren anbieten. Achten Sie im Girokonto-Vergleich auf Konten die mindestens das mTAN Verfahren anbieten.

    iTAN

    iTAN steht für indizierte TAN und ist eine Weiterentwicklung des klassischen TAN-Verfahrens. Sie erhalten von Ihrer Bank einen Zettel mit nummerierten TANs und müssen zur Bestätigung genau die TAN eingeben, die Ihre Bank Ihnen vorgibt. Dieses Verfahren ist noch weit verbreitet. Häufig bieten Banken mit neben dem iTAN-Verfahren aber auch sicherere Transaktions-Bestätigungsverfahren. Fragen Sie einfach mal nach.

    mTAN

    mTAN steht für mobile TAN und ist sicherer als das TAN- und iTAN-Verfahren. Bei diesem Verfahren bekommen Sie keine TAN-Liste mehr zugesendet, sondern erhalten für jede Transaktion eine eigens generierte TAN direkt auf Ihr Handy bzw. Smartphone. Dieser Service ist bei den meisten Banken gebührenfrei. Einige Kreditinstitute berechnen für das Versenden einer mTAN aber auch bis zu 10 Cent pro SMS.

    eTAN, sm@rt-TAN, chipTAN

    Hier erhalten Sie von der Bank einen TAN-Generator zugeschickt. In diesen Generator müssen Sie zunächst Ihre Girocard stecken oder einen Startcode eingeben. Anschließend geben Sie je nach Verfahren einen Kontrollcode ein oder scannen ein blinkendes Feld auf Ihrem Bildschirm. Bei allen Verfahren wird aber am Ende die TAN auf dem Gerät generieret und angezeigt. ChipTAN, eTAN oder smart-TAN Verfahren gehören zu den sichersten Transaktionsverfahren, da die Transaktionsnummer direkt bei Ihnen zuhause generiert wird und weder über das Internet, noch über das Mobilfunknetz versendet werden muss. Angreifer haben hier keine Möglichkeit die TAN auszuspähen.

    photoTAN

    Das Photo-TAN Verfahren ist noch recht jung. Hier werden Ihnen die Transaktionsdaten verschlüsselt als mehrfarbige Mosaikgrafik (bei einigen Geldinstituten auch schwarz-weiß) auf dem Bildschirm angezeigt. Dieser Code kann mit der entsprechenden Smartphone-App oder einem zusätzlichen Lesegerät, das Sie von Ihrer Bank erhalten, eingelesen und entschlüsselt werden. Nachdem Sie die Transaktionsdaten kontrolliert haben, wird eine TAN generiert. Für dieses Verfahren muss Ihr Smartphone aktiviert werden, so dass Buchungsaufträge nur darüber möglich sind.

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